Aktuell
Pflege neu Denken
Autor: Gerhard Walter
06.02.2008
In einer Presseaussendung reagiert das Netzwerk Persönliche Assistenz auf die aktuelle Mediendebatte zu Pflege und Assistenz und stellt die Selbstbestimmungsrechte behinderter Menschen in den Vordergrund.
Die Assistenzorganisationen begrüßen eine Anpassung des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes und des Ärztegesetzes und bieten im Rahmen des Begutachtungsprozesses ihre Expertise an. Unabhängig von berufsständischen Interessen ist es endlich an der Zeit, die in ganz Österreich etablierten Modelle der Persönlichen Assistenz sicherzustellen.
Im Netzwerk Persönliche Assistenz des Bundesverbandes Selbstbestimmt Leben Österreich – SLIÖ sind alle relevanten Anbieter von Persönlicher Assistenz in Österreich organisiert.
Für die Unterstützung im Alltag benötigen viele Menschen mit Behinderung Unterstützung. Das Modell der Persönlichen Assistenz ermöglicht es ihnen, diese Hilfen selbstbestimmt und eigenverantwortlich zu organisieren. Grundvoraussetzung dafür ist die Einhaltung von arbeitsrechtlichen und sozialversicherungsrechtlichen Bestimmungen.
Das derzeitige Gesundheits- und Krankenpflegegesetz deckt den Bedarf einer selbstbestimmten Unterstützungsform nicht ab. Die Folge davon sind rechtliche Unsicherheiten für behinderte Menschen und ihren Persönlichen AssistentInnen.
„Behinderte Frauen und Männer können eigenverantwortlich darüber entscheiden, wer diese für sie notwendigen Assistenzverrichtungen erbringt und sind selbst in der Lage, für die nötige Einschulung zu sorgen, gegebenenfalls mit Unterstützung durch den Arzt oder Pflegekräfte.“ unterstreicht Mag. Dorothea Brozek, Sprecherin des Netzwerkes Persönliche Assistenz.
Presseaussendung Netzwerk Persönliche Assistenz:
http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20080205_OTS0235&ch=politik
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